Meine Methoden

In meiner Arbeit verbinde ich moderne Psychotherapie mit körperorientierten Methoden. Viele Menschen erleben dadurch, dass Veränderung leichter möglich wird, weil Kopf, Körper und Emotionen gemeinsam angesprochen werden. Auf dieser Seite findest du eine verständliche Übersicht über die Methoden, mit denen ich arbeite – und wie sie dir helfen können.

✨ EMDR – moderne Verarbeitung von Angst und Stress

EMDR ist eine wissenschaftlich gut untersuchte Methode, die dabei hilft, belastende Erinnerungen, innere Bilder und gespeicherte Stressreaktionen zu verarbeiten. Viele Menschen erleben Angst nicht nur als Gedanken, sondern als automatische Reaktion des Nervensystems – EMDR setzt genau dort an.

Wie funktioniert EMDR?

EMDR nutzt bilaterale Stimulation, also Reize, die abwechselnd links und rechts wahrgenommen werden. Das kann über Augenbewegungen, EMDR-Musik oder sanftes Tapping erfolgen. Diese Links-Rechts-Aktivierung unterstützt das Gehirn dabei, belastende Situationen neu zu verarbeiten - ähnlich wie in der REM-Schlafphase.

Was erlebst du dabei?

EMDR ist klar strukturiert und gut steuerbar. Viele Menschen berichten von:

  • innerer Entlastung,
  • mehr Ruhe,
  • klareren inneren Bildern,
  • und dem Gefühl, dass „etwas nicht mehr so drückt wie vorher“.

Wobei hilft EMDR besonders?

  • Angst und Panik
  • innere Alarmreaktionen
  • belastende Erinnerungen
  • Redeangst und soziale Situationen
  • Stressmuster, die sich nicht lösen

Ich befinde mich aktuell in einer Weiterbildung in EMDR, die meine Arbeit mit Brainlog, EFT und Schematherapie ideal ergänzt. Gemeinsam entsteht daraus ein moderner, klarer und nervensystemorientierter Ansatz für nachhaltige Veränderung.

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🧠🎧 Brainlog – sanfte neurobiologische Verarbeitung

Brainlog ist ein modernes, neurobiologisch fundiertes Verfahren, das aus Elementen von EMDR und Brainspotting weiterentwickelt wurde. Viele Menschen kennen EMDR bereits – Brainlog arbeitet mit einem ähnlichen Grundprinzip, ist jedoch sanfter, auditiv und für viele Klient*innen leichter zugänglich.

Wie funktioniert Brainlog?

Im Brainlog nutzen wir bilaterale Musik oder rhythmische Töne, die abwechselnd links und rechts gehört werden. Diese auditiven Reize aktivieren beide Gehirnhälften und unterstützen die Verarbeitung von Stress, belastenden Erinnerungen oder emotionalen Blockaden.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist das Pendeln zwischen Belastung und Ressourcen:

  • Wir richten die Aufmerksamkeit kurz auf das, was belastet,
  • und wechseln dann bewusst zu einem inneren oder äußeren Ressourcenerleben,
  • dieser Wechsel wirkt regulierend, stabilisierend und entlastend.

Das Nervensystem lernt dabei, Stressreaktionen loszulassen und neue, stabilere Verbindungen aufzubauen.

Was erlebst du dabei?

Brainlog ist sehr sanft. Du bleibst jederzeit präsent und handlungsfähig. Viele Menschen berichten von:

  • innerer Ruhe,
  • mehr Klarheit,
  • Erleichterung,
  • und einem Gefühl von „mehr Raum im Inneren“.

Wobei hilft Brainlog besonders?

  • Ängste und innere Unruhe
  • Stress und Überforderung
  • emotionale Blockaden
  • belastende Erinnerungen
  • Selbstwertthemen
  • körperliche Anspannung, die mit Emotionen verbunden ist

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🔬 EFT Tapping – neurobiologische Beruhigung durch Klopfen

EFT ist eine moderne Klopftechnik, die Elemente aus Achtsamkeit, kognitiver Arbeit und Akupressur verbindet. Sie wird seit den 1990er Jahren erforscht und zeigt in Studien, dass sie das Stress-und Angstniveau deutlich senken kann.

Wie funktioniert EFT?

EFT wirkt auf 2 Ebenen gleichzeitig:

  • körperlich durch sanftes Klopfen auf bestimmte Punkte, die das autonome Nervensystem beruhigen
  • emotional-kognitiv durch das bewusste Benennen des Gefühls und der Situation

Diese Kombination hilft dem Gehirn, belastende Reize neu zu verarbeiten, statt in alten Alarmmustern festzustecken.

Was in Körper und Gehirn passiert?

Beim Klopfen werden Bereiche angesprochen, die für Stressreaktionen verantwortlich sind - insbesondere die Amygdala, das "Alarmzentrum" des Gehirns. Studien zeigen dass EFT:

  • die Amygdala-Aktivität reduziert,
  • den Cortisolspiegel senkt,
  • den Vagusnerv aktiviert und
  • die Herzfrequenzvariabilität verbessert (ein Zeichen für gute Regulation).

Das bedeutet:

  • Der Körper kommt aus dem Alarmmodus heraus.
  • Das Nervensystem findet zurück in Sicherheit.
  • Gefühle werden leichter regulierbar.

Warum EFT bei Angst und Panik so hilfreich ist?

Angst und Panik entstehen, wenn das Nervensystem "überfeuert" und der Körper in Alarmbereitschaft bleibt. EFT setzt genau dort an:

  • es beruhigt den Körper
  • es schafft Abstand zum Gefühl
  • es reduziert die Intensität der Angst
  • es stärkt das Gefühl von Kontrolle
  • es wirkt oft schon nach wenigen Minuten spürbar

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🔬 PEP Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie

PEP ist eine von dem Psychiater Dr. Michael Bohne entwickelte Methode, die klassische Klopftechniken (wie EFT) wissenschaftlich reformiert und mit moderner Psychotherapie verknüpft.

Wie funktioniert PEP?

Während EFT primär auf das standardisierte Klopfen von Meridianen setzt, nutzt PEP das Klopfen prozessorientiert als reines Werkzeug zur Musterunterbrechung im Gehirn und ergänzt es um tiefere psychologische Bausteine:

  • Die Big Five Lösungsblockaden: PEP sucht gezielt nach unbewussten Blockaden (wie Selbstvorwürfen, Fremdvorwürfen, Loyalitäten oder der Hoffnung auf Veränderung anderer), die eine Heilung verhindern.
  • Kognitions-Kongruenz-Test: Durch das laute Aussprechen von Sätzen und gleichzeitiges Überprüfen der Körperreaktion (somatische Marker) werden unbewusste Kernüberzeugungen aufgedeckt.
  • Integriertes Selbstwerttraining: Ein zentraler Pfeiler ist die konsequente Stärkung des Selbstwerts und der Selbstakzeptanz, oft kombiniert mit humorvoller Leichtigkeit.

Diese Kombination hilft dem Gehirn, belastende Reize neu zu verarbeiten, statt in alten Alarmmustern festzustecken.

Was in Körper und Gehirn passiert?

  • Verstörung pathologischer Fixierung Das Klopfen irritiert das synaptische Stressnetzwerk im Gehirn, während an die Angst gedacht wird.
  • Neubewertung Das Gehirn lernt blitzschnell, dass der Gedanke an das Problem ohne die körperliche Stressreaktion existieren kann.
  • Emotionsregulation Der Cortisolspiegel sinkt, die Amygdala beruhigt sich, und das autonome Nervensystem schaltet zurück in die Sicherheit.

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🧩 Schematherapie

Die Schematherapie ist ein moderner Ansatz, der erklärt, warum wir in bestimmten Situationen immer wieder gleich reagieren - auch wenn wir es eigentlich anders möchten. Im Mittelpunkt stehen Muster, innere Anteile und Schutzprogramme, die in frühen Erfahrungen entstanden sind und bis heute unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen.

Wie arbeiten wir mit Schematherapie?

Wir schauen gemeinsam darauf, welche Muster oder inneren Anteile in bestimmten Situationen aktiv werden. Du lernst zu verstehen, woher diese Reaktionen kommen und wie du neue, stimmigere Wege gehen kannst. Die Arbeit ist klar, strukturiert und gleichzeitig nervensystemorientiert - ohne Überforderung.

Wobei hilft Schematherapie besonders?

  • Angst und Grübeln
  • Selbstzweifel und innerer Kritiker
  • Stress und Überforderung
  • Perfektionismus und hohe Ansprüche an dich selbst
  • wiederkehrende Muster in Beziehungen oder Alltagssituationen

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🌿🫁 Körperorientierte Psychotherapie

Viele Belastungen zeigen sich nicht nur im Denken, sondern auch im Körper: Anspannung, Druck, Enge, Unruhe. In der körperorientierten Psychotherapie beziehen wir den Körper bewusst mit ein, um das Nervensystem zu regulieren und innere Prozesse tiefer zu verstehen.

Wie arbeiten wir körperorientiert?

  • achtsame Wahrnehmung von Körperempfindungen,
  • sanfte Atemarbeit,
  • kleine Bewegungsimpulse,
  • Übungen zur Regulation des Nervensystems.

Du musst dabei nichts „leisten“ oder „richtig machen“. Wir orientieren uns an deinem Tempo und an dem, was sich für dich stimmig anfühlt.

Was kann sich dadurch verändern?

  • mehr innere Ruhe und Stabilität
  • weniger körperliche Stresssymptome
  • bessere Selbstwahrnehmung
  • tiefere emotionale Verarbeitung

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👉 Nervensystemregulation

✨ Qigong als therapeutische Unterstützung

Qigong ist eine sanfte Bewegungs- und Achtsamkeitspraxis, die Atmung, Aufmerksamkeit und Körperhaltung verbindet. In der Therapie nutze ich einzelne Elemente daraus, um den Prozess zu unterstützen – immer angepasst an deine Situation.

Wie fließt Qigong in die Therapie ein?

  • einfache, ruhige Bewegungen
  • Übungen zur Erdung und Stabilisierung
  • achtsame Atem- und Wahrnehmungsübungen

Du brauchst keinerlei Vorerfahrung. Die Übungen sind einfach, wohltuend und können dir helfen, deinen Körper als Ressource zu erleben – statt als Ort von Anspannung und Stress.

Wobei kann Qigong unterstützen?

  • Stressabbau und innere Unruhe
  • Schlaf- und Erholungsfähigkeit
  • Regulation des Nervensystems
  • Stärkung von Körpergefühl und Präsenz

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👉 Qigong

🔗 Wie ich diese Methoden kombiniere

Jede Person ist anders – deshalb gibt es bei mir kein starres Schema. Ich kombiniere EMDR, Brainlog, EFT, Schematherapie und PEP nach Dr. Bohne so, wie es für dich am hilfreichsten ist.

Manchmal beginnen wir mit stabilisierenden Übungen, manchmal mit einem Gespräch, manchmal mit Brainlog oder EFT. Wichtig ist, dass du dich sicher fühlst, verstehst, was wir tun, und spürst, dass Veränderung möglich ist – Schritt für Schritt, in deinem Tempo.

Bist du unsicher ob Therapie oder Coaching für dich passt oder wartest du gerade gerade auf einen Therapieplatz?

👉 Ist Therapie das Richtige für mich? 👉 Übergangszeit überbrücken

Wenn du neugierig bist, wie diese Methoden dich konkret unterstützen können, kannst du hier einen Kennenlerntermin buchen.

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