Viele Menschen spüren irgendwann, dass sie nicht mehr wirklich leben, sondern nur noch funktionieren. Sie kümmern sich, übernehmen Verantwortung, halten alles zusammen und sind für alle da. Aber sie kommen nicht mehr vor in ihrem Leben. Dieses Muster ist kein Zeichen von Schwäche, es ist ein altes Schutzprogramm des Nervensystems: "Wenn ich nützlich bin, bin ich sicher."
Typische Formen des Funktionierens sind:
Das Gefühl, nur noch zu funktionieren, entsteht, wenn das Nervensystem gelernt hat, dass Leistung, Anpassung und Verantwortung Sicherheit geben. Nicht funktioneren würde bedeuten:
Es kann in vielen Situationen auftreten:
Viele Menschen versuchen, das Funktionieren durch noch mehr Leistung oder Anpassung zu kompensieren. Kurzfristig stabilisiert das, langfristig erschöpft es.
Je nach Ausprägung kann das Thema sowohl im Rahmen einer Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz als auch im Coaching bearbeitet werden.
Therapie ist sinnvoll, wenn:
Coaching ist sinnvoll, wenn:
Unsicherheit vor dem ersten Schritt ist normal. Viele Menschen wissen nicht, ob Therapie oder Coaching das Richtige ist, ob sie sich überhaupt öffnen können. Wenn du das kennst, kannst du hier mehr darüber erfahren:
Ich arbeite mit modernen, klaren und wirksamen Methoden:
Ziel ist, dass du wieder mehr Ruhe, Klarheit und innere Stabilität erlebst und das du nicht mehr aus alten Rollen heraus handelst.
Wenn du gerade auf einen kassenärztlichen Therapieplatz wartest, kann die Wartezeit sehr belastend sein. Eine Begleitung kann diese Übergangszeit stabiler machen, dein Nervensystem entlasten und dir Orientierung geben bis dein Therapieplatz frei wird.
Wenn du dich in diesen Beschreibungen wiederfindest, können wir gemeinsam schauen, was dich stärkt und welche Form der Begleitung sinnvoll ist.