Viele Menschen kennen das Gefühl, innerlich zu zweifeln, ob sie "genug" sind, kompetent genug, stabil genug, attraktiv genug oder wertvoll genug. Diese Form der Selbstunsicherheit entsteht selten aus einem einzelnen Ereignis. Sie entwickelt sich oft über Jahre, durch Erfahrungen, in denen man sich anders, übersehen oder nicht richtig zugehörig gefühlt hat.
Die Angst, nicht gut genug zu sein, wirkt oft leise aber konstant. Typische Anzeichen sind:
Viele Menschen haben früh erlebt, dass sie sich beweisen müssen, um gesehen zu werden. Das kann durch Adoption, familiäre
Dynamiken, Schule, Partnerschaften oder gesellschaftliche Erwartungen entstehen. Der innere Satz lautet oft:
"Ich muss erst etwas leisten um richtig oder gut genug zu sein."
Diese Überzeugung wirkt im Erwachsenenleben weiter, besonders in Beziehungen, im Beruf oder in Momenten, in denen man sich
zeigen möchte, wie bei Präsentationen oder Vorträgen.
Die Angst, nicht gut genug zu sein, steht selten allein. Sie verstärkt andere Mechanismen wie die Angst vor Ablehnung oder die Angst vor Bewertung. Dadurch entsteht ein Kreis aus:
In meiner Arbeit geht es darum, diese inneren Mechanismen verständlich zu machen und Wege zu finden, wieder klarer, ruhiger und selbstbestimmter handeln zu können. Wir arbeiten mit:
Du bestimmst das Tempo. Ich gebe Orientierung, Struktur und Sicherheit.
Wenn du dich in diesen Beschreibungen wiederfindest, können wir gemeinsam schauen, was dich stärkt und welche Form der Begleitung sinnvoll ist.