Viele Menschen erleben Redeangst als eine Mischung aus innerer Anspannung, Unsicherheit und körperlicher Aktivierung. Der Kopf wird leer, der Körper reagiert schneller als der Verstand. Schon kurze Situationen wie ein Vorstellen im Meeting können sich überwältigend anfühlen.
Redeangst zeigt sich häufig in Form von:
Redeangst ist keine Charakterschwäche. Es ist eine Überaktivierung des Nervensystems,
die in bestimmten Situationen zu stark wird. Typisch sind Herzklopfen, Engegefühl,
Zittern, trockener Mund, ein leerer Kopf oder der Impuls, die Situation zu verlassen.
Die Amygdala, unser Alarmzentrum, reagiert in solchen Momenten sehr schnell
und stuft die Situation als potenziell bedrohlich ein - obwohl objektiv keine Gefahr besteht.
Sie aktiviert Schutzprogramme wie Anspannung, Rückzug oder den Wunsch, die Situation zu
vermeiden.
Gleichzeitig wird der präfrontale Kortex, der für Einordnung, Überblick und
klare Gedanken zuständig ist, weniger aktiv. Dadurch entsteht das Gefühl, nicht mehr auf
Wissen oder Worte zugreifen zu können.
Das Nervensystem schaltet in einen Schutzmodus, der eigentlich für echte Gefahr gedacht ist -
und genau deshalb fühlt sich Redeangst so intensiv an.
Redeangst kann in vielen Situationen auftreten:
Viele Menschen vermeiden solche Situationen, was die Angst langfristig verstärkt.
Je nach Ausprägung kann Redeangst sowohl im Rahmen einer Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz als auch im Coaching bearbeitet werden.
Therapie ist sinnvoll, wenn:
Coaching ist sinnvoll, wenn:
Unsicherheit vor dem ersten Schritt ist normal. Viele Menschen wissen nicht, ob Therapie oder Coaching das Richtige ist, ob sie sich überhaupt öffnen können. Wenn du das kennst, kannst du hier mehr darüber erfahren:
Ich arbeite mit modernen, klaren und wirksamen Methoden:
Ziel ist, dass du in herausfordernden Situationen wieder klar, ruhig und handlungsfähig wirst.
Wenn du gerade auf einen kassenärztlichen Therapieplatz wartest, kann die Wartezeit sehr belastend sein. Eine Begleitung kann diese Übergangszeit stabiler machen, dein Nervensystem entlasten und dir Orientierung geben bis dein Therapieplatz frei wird.
Wenn du dich in diesen Beschreibungen wiederfindest, können wir gemeinsam schauen, was dich stärkt und welche Form der Begleitung sinnvoll ist.